Veranstaltung2004:Notebook

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Notebook University - unter diesem Schlagwort firmiert der Einsatz von Notebooks zur Verbesserung der Lehrumgebung an den Universitäten. Der Begriff ordnet sich dem des blended learnings unter.

Ratschläge zur Handhabung der Notebooks findet man unter Technik:Notebook:Linux und Technik:Notebook:Windows

In der aktuellen Veranstaltung Spieltheorie: Modelle der Entscheidungsfindung werden Notebooks eingesetzt, von denen einige an die Teilnehmer verliehen werden konnten (vgl. die Information vom Januar 2004). Die Veranstaltung kann und soll also als ein Pilotprojekt zum Thema Notebook University verstanden werden.

Was kann von dem Einsatz der Notebooks erwartet werden? Wir listen einige Erwartungen auf:

  • Die Teilnehmer lernen den Umgang mit dem Computer / dem Notebook.
  • Die Teilnehmer lernen neue Techniken wie WLAN.
  • Die Teilnehmer lernen den Einsatz von Software wie Office, Latex oder Content Management Systemen.
  • Die Teilnehmer haben Zugang zu Datenbanken, zu moderner Lehrsoftware und zu besonderen Lehrinhalten, insbesondere über das Internet.
  • Die Teilnehmer haben Zugang zu all dem unabhängig von Raum und Zeit.
  • Die Teilnehmer können in ihrem eigenen Rhythmus lernen.
  • Die Teilnehmer können zeit- und ortsunabhängig zusammenarbeiten.
  • Die Teilnehmer gewinnen Erfahrung bei Projektarbeit im Umfeld von Internet oder anderen Vernetzungen.

Stellen wir zusammen, was in einer typischen klassischen Veranstaltung (in der universitären Mathematikausbildung) zu erwarten ist:

Vorteile:

  • Die Teilnehmer nehmen sozialen Kontakt auf, bilden eine Gruppe.
  • Dozent und Teilnehmer lernen sich persönlich kennen.
  • Die Kommunikation ist ganzheitlich.
  • Die Nachbereitung wird durch den Übungsbetrieb begleitet: Die Teilnehmer erstellen Übungen, diese werden korrigiert und die Korrektur wird besprochen.

Nachteile:

  • Alle Personen müssen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein.
  • Die Teilnehmer müssen gleich schnell oder langsam lernen.
  • Die Teilnehmer müssen das Gleiche lernen.
  • Es findet keine Mitgestaltung der Übungsaufgaben statt, die Nachbearbeitung ist daher im wesentlichen seitens der Dozenten auferlegt.

Im Vergleich dazu könnte der Einsatz von Notebooks ermöglichen,

  • dass die Teilnehmer lernen wie und wo es ihnen passt,
  • dass die Teilnehmer ihr Lerntempo selbst bestimmen ,
  • dass die Teilnehmer den aktuellen Lernstoff und die Inhalte der Nachbearbeitung selbst bestimmen,
  • dass die Teilnehmer unmittelbaren Zugang zu Informationen aus dem Internet haben,
  • dass die Teilnehmer besser in Gruppen an Teilprojekten zusammenarbeiten können.

Aber es ergibt sich die Gefahr,

  • dass die soziale Bindung zu weiteren Mitlernern geringer wird,
  • dass Missdeutungen von Inhalten unbemerkt bleiben,
  • dass die selbst gesteckten Lerninhalte nicht genügend anspruchsvoll sind,
  • dass die nötige hohe Selbstlernkompetenz einige der Studenten überfordert.
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